Bildung

Welche Schule ist die richtige?

Jede Schule versucht, sich am Markt zu behaupten und in den Köpfen von Eltern und potenziellen Schülern ein klares Bild von sich zu erzeugen. Ein Bild, das letztlich entscheidend ist bei der Wahl für eine bestimmte Schule. 

 

Schaut man sich allerdings die Websites und Broschüren der Schulen an, muss man sich fragen, worin sie sich denn wirklich unterscheiden. Die Antwort fällt nicht leicht, denn sobald man die Aussagen anonymisiert, liest sich doch vieles gleich. 

 

Eltern bleibt dann nichts anders übrig, als nach rationalen Kriterien wie Klassengrösse, Lage, Fortbildung der Lehrer oder Ausstattung zu entscheiden.

 

Schulen sind bei nüchterner Betrachtung Dienstleister der Bildungsbranche. Sie sind also durchaus vergleichbar mit anderen Teilen der Wirtschaft. Dort weiss man: Entscheide werden vielleicht rational erklärt, aber emotional gefällt.

Wir finden, dass private und öffentliche Schulen ihr Potenzial zu wenig nutzen, sich im umkämpften Bildungsmarkt zu profilieren und sich von anderen zu differenzieren. Um das zu ändern, sollte jede Schule ihre Identität schärfen und adäquat kommunizieren. Damit Eltern besser entscheiden können.

Stimmen Sie dieser Sicht zu? Dann lassen Sie uns doch einmal unverbindlich darüber reden. Bildung und die Zukunft der nächsten Generation liegen uns am Herzen!

Nicole Wenger

Während ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Marketing und Handel der Universität St. Gallen (HSG) war sie für mehrere Lehrveranstaltungen inhaltlich und administrativ verantwortlich. Zu ihren Aufgaben im Bereich Lehre / Assistenz gehörte auch die Neukonzeption der Lehre im Rahmen der Bologna-Reform. Als Beraterin positionierte sie über die Jahre ein Institut der Universität St. Gallen, eine Sprachschule und einen privaten Bildungsanbieter im Markt neu und konzipierte deren Marketing- und Kommunikationsmassnahmen. Zudem gibt sie ihr Wissen  als Dozentin in einem Weiterbildungsmodul „Strategisches Marketing“ für höhere Führungskräfte im Rahmen des „St. Galler Management Seminar für KMU“ an der Universität St. Gallen weiter.

Bruno Schmidt

Dem Gedanken folgend, dass Schule eigentlich auch anders gehen müsste, entschied er sich nach einem ersten beruflichen Schritt in die Kommunikationsbranche für ein Studium der Germanistik, Romanistik und Geografie an der Freien Universität in Berlin. Schon während dieser Zeit war er Lehrer für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Als Lehrer am Gymnasium unterrichtete er später die Klassen 5 bis 12 und fand, dass die gesammelten Erfahrungen eigentlich auch in der Markenführung und -kommunikation nützlich wären. Den Beweis erbrachte er in zahlreichen Projekten, u.a. für die Migros Klubschule. Beide Disziplinen unterrichtete er viele Jahre an verschiedenen Aus- und Weiterbildungsinstitutionen wie dem SPRI, SAWI und an der HWZ.

Milan Schmed

Der erfahrene Berufsschullehrer bewegt sich täglich im Spannungsfeld zwischen schulischer Realität und seiner Idee einer zukunftsorientierten Bildung. Seine Schüler sind begeistert von seiner Art, den Unterricht mit  digitalen Mitteln abwechslungsreich und motivierend zu gestalten. Als Teil der Generation Y und Digital native ist Schmed offen dafür, die Möglichkeiten sinnvoll auszuloten, die diese Mittel bieten. Dabei vergisst er nicht, auch Altbewährtes gewinnbringend in den Unterricht einfliessen zu lassen. Mit seiner Firma Rocket Teaching bietet er Unterstützung für Schulen, die auf diesem Weg Hilfe suchen.